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für unsere ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen


KCC - Krammer Clinic Consulting GmbH

 

Spendenübergabe vom  Musikschulkonzert

 

 

 

 

 

Am 30. Jänner 2019 fand im Kulturportal Scheibbs ein Benefizkonzert zugunsten des Hospizverein Scheibbs statt. 

Herzlichen Dank an Hr. Raab Franz für die Organisation des bunten, vielfältigen und musikalischen Abend.  

 

 



 

 

 

SPENDENÜBERGABE von den österr. Bundesforste

 

 

Im Zuge der Weihnachtsfeier der Österreichischen Bundesforste AG spendeten die Mitarbeiter des Forstbetriebes Waldviertel Voralpen € 700,- für caritative Zwecke.

Im Namen der Belegschaft übergab Revier Leiter Ing. Thomas Weißnar die Spende an den Hospizverein Scheibbs.

Herzlichen Dank für die großzügige Spende.

 

 

von links nach rechts. 

Brandstätter Poldi, Nadler Roswitha, Ing. Thomas Weißnar, Regina Blümel, Waltraud Brandner

 


Spendenübergabe vom 7. Benefiz-Waldfest

 

Am Sonntag, den 10. Juni fand heuer das 7. Benefiz-Waldfest im Scheibbser Burgerhofwald statt. Dank der zahlreichen Festbesucher und Sponsoren konnte ein Reingewinn von € 2.000,- erwirtschaftet werden, der an den Hospizverein Scheibbs übergeben wurde.

Besonderen Dank sprach Organisatorin Brigitte Helmreich an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus. Ganz besonders an die Ötscherbären, den Original Scheibbser Schuhplattlern, der Landjugend, der Volkstanzgruppe, der Kindervolkstanzgruppe unter der Leitung von Anita Jagetsberger und Elisabeth Musil, den Bäuerinnen, den Jägern, der Fernwärmegenossenschaft, Vizebürgermeister Franz Aigner und allen Sponsoren und Besuchern des Festes.

Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Waldfest im Scheibbser Burgerhofwald stattfinden – und zwar am Sonntag, den 2. Juni 2019.

© Stadtgemeinde Scheibbs

Foto vlnr:

Roswitha Nadler (Hospizverein Scheibbs), Brigitte Helmreich senior, Hermine Trattner (Hospizverein Scheibbs), Organisatorin Brigitte Helmreich, Mitorganisator Vizebürgermeister Franz Aigner, Bürgermeisterin Christine Dünwald, StR Martin Luger MBA (Raiffeisenbank Scheibbs) und Anneliese Jagetsberger (Scheibbser Bäuerinnen) © Stadtgemeinde Scheibbs

 


"Hospiz macht Schule"

Projekte im 1. Halbjahr

 

 

weiterlesen http://www.hospiz-scheibbs.at/index.php/angebot-allgemein/schule

 

 


Hospizverein Scheibbs

 

Dein Weg möge weitergehen…

Schmerz und Trauer Ausdruck verleihen

 

 

Trauer ist eine natürliche Reaktion und die „Antwort des

Herzens“ auf jeden Verlust. Trauer wird sichtbar oder

versteckt, bewusst oder unbewusst wahrgenommen,

gelebt und ausgedrückt. Trauer ermöglicht einen

Prozess der Veränderung, der Wandlung.

Sie sind eingeladen,

an vier Stationen inne zu halten:

 

1. Klagemauer - den Schmerz ausdrücken

2. See der Tränen - den Verlust beweinen

3. Weg der Erinnerung - noch einmal "Danke" sagen

4. Die Glücksbohne in der Hosentasche - eine Geschichte zum Mitnehmen und Nachahmen, zum Kraft schöpfen und Zuversicht spüren

 

18. Februar bis 21. März 2018

in der Pfarrkirche Scheibbs

Täglich geöffnet

 

Nach dem Konzept der Caritas der Diözese St. Pölten

 


Projekt „Hospiz macht Schule“

NMS Randegg, Klasse 3a

November/Dezember 2017

 

Klassenvorstand Armgard Pfaffenbichler hatte zu diesem Projekt eingeladen:

Die Klasse wurde von den HmS-Moderatorinnen Andrea Affengruber und Frida Ritzinger betreut. Pädagogin Armgard Pfaffenbichler und Gertraud Aigner (Stützkraft in dieser Klasse) haben sich aktiv in das Geschehen eingebracht.

Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und Respekt haben zu einem guten Gelingen des Projektes wesentlich beigetragen.

 

 

weiterlesen  http://www.hospiz-scheibbs.at/index.php/angebot-allgemein/schule


Projekt „Hospiz macht Schule“

CMS Wieselburg, Klassen 4A und 4B

jeweils 4 Teile: November/Dezember 2017

 

Martina Palmeshofer, engagierte Religionspädagogin, hatte zu den Projekten eingeladen:

Die Klasse 4A wurde von den HmS-Moderatorinnen Andrea Affengruber und Edith Braun betreut,

die Klasse 4 B von Andrea Affengruber und Frida Ritzinger.

 

Gedanken, individuelle Erlebnisse zu „Verlust-Trauer-Trost“ wurden thematisiert und von den SchülerInnen schriftlich festgehalten, Plakate sind entstanden, Trost- und Erinnerungskerzen wurden liebevoll gestaltet.

weiterlesen  http://www.hospiz-scheibbs.at/index.php/angebot-allgemein/schule

                     http://nmswieselburg.at/2018/01/hospiz-macht-schule/

 


Am 5. 12. 2017 war internationaler Tag des Ehrenamtes!

 

 

v.li.: Grete Strauß, Roswitha Nadler und Hermine Trattner

Grete Strauß, Roswitha Nadler und Hermine Trattner vom Hospizverein Scheibbs verteilten am  Ehrenamtstag in Wieselburg kleine Lebkuchen, um auf den Verein und die besondere Tätigkeit ihrer ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen aufmerksam zu machen.

 


 

Kalender Girls in Scheibbs

Ende November wurde unserem Verein durch den Verkauf von Kalendern, welche im Rahmen der 7 ausverkauften Vorstellungen des Stücks "Kalender Girls" im Scheibbser Theaterherbst den BesucherInnen angeboten wurden, ein Betrag in der Höhe von  2.190 Euro gespendet.

Wir möchten uns recht herzlich bei den VeranstalterInnen und SchauspielerInnen für diese großzügige Unterstützung bedanken!

 

 

       1. Reihe von links nach rechts: Edith Braun, Hermine Trattner, Maria Eibel

       2. Reihe von links nach rechts: Gerhard Zulechner, Christina Meister-Sedlinger, Raimund Holzer und Walter Ernst

 


 

Projekt „Hospiz macht Schule“

NMS Gaming, 3. Klasse

Workshops in der Klasse, Exkursion in das LK Scheibbs

 

Oktober/November 2017

 

Religionslehrerin Heidi Hierner

hat die HmS-Moderatorinnen Edith Braun und Frida Ritzinger eingeladen.

Die 24 Schülerinnen und Schüler sind interessiert bei der Sache!

weiterlesen http://www.hospiz-scheibbs.at


Sterben - (k)ein Tabu?(!)

Wie Kinder und Jugendliche mit dem Tod Umgehen

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wenn ein Familienmitglied schwer erkrankt ist, oder jemand verstorben ist, so stellen sich viele Erwachsene die Frage, ab welchem Alter mit eigenen Kindern über das Sterben oder den Tod gesprochen werden kann. Sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, sich von ihren schwer erkrankten Angehörigen zu verabschieden? Kann ihnen zugemutet werden, dass sie zum Beispiel die Oma oder den Opa tot sehen? Oder soll man Kinder doch besser von Tod und Sterben fernhalten, um sie zu schützen, sie nicht über Gebühr zu belasten?

Im Buch „Für immer anders. Das Hausbuch für Familien in Zeiten der Trauer und des Abschieds“ von Mechthild Schroeter-Rupieper beschreibt die Autorin, wie man mit Kindern und Jugendlichen in der Trauer umgehen kann:

Es macht Erwachsene oft selbst traurig, wenn sie sehen, dass ihre Kinder traurig sind, aber das ist in diesen Situationen angemessen. Manche Kinder oder Jugendliche möchten getröstet werden, auch durch körperliche Nähe, andere mögen in der Trauer gar keine Berührungen. Sie - als Erwachsene - spüren selbst am besten, was für Ihr Kind in dieser Situation richtig ist (vgl. Schroeter-Rupieper 2010, S. 27).

Auch Sie dürfen vor Ihren Kindern weinen. Kinder verstehen das, denn sie weinen auch, wenn sie Schmerz empfinden. Sagen Sie Ihren Kindern, dass sie auch als Eltern so traurig, so erschrocken sind, dass sie weinen müssen (vgl. Schroeter-Rupieper S.26).

Ein Fallbeispiel: Eltern könnten zu Kindern sagen: „Kommt, wir sagen dem Opa noch einmal ‚Tschüss‘: er ist jetzt tot.“ Abschiednehmen ist Kindern aus dem Alltag vertraut, sie empfinden es grundsätzlich nicht als befremdlich. Doch diese spezielle Abschiedssituation ist außergewöhnlich. Stellen Sie Kinder oder Jugendliche allein vor die Entscheidung, einen Verstorbenen noch einmal zu sehen, wissen diese in der Regel nicht, worauf sie sich einlassen (vgl. Schroeter-Rupieper 2010, S. 46f).

Nehmen Sie Ihr Kind an die Hand, begleiten Sie auch größere Kinder, wenn Sie das erste Mal einen toten Menschen besuchen. Erklären Sie Ihrem Kind, was es in dem Raum vorfinden wird. Zum Beispiel: „Komm, wir wollen Opa noch einmal besuchen. Er liegt im Bett und sieht aus, als würde er schlafen. Er schläft aber nicht, er ist tot. Er bewegt sich nicht mehr, er macht die Augen nicht mehr auf, er sieht auch etwas blasser aus als sonst. Das ist so, wenn man tot ist." Möchte das Kind den Raum, in dem der Tote liegt, nicht betreten, ist das in Ordnung. Wenn es sieht, dass Sie in den Raum gehen, folgt es Ihnen vielleicht. Oft ist für Kinder oder Jugendliche auch die Option hilfreich, dass sie zu jeder Zeit alleine oder mit einer Bezugsperson den Ort wieder verlassen dürfen, wenn ihnen danach ist die (vgl. Schroeter-Rupieper 2010, S. 45f).

Eine Erfahrungstatsache ist, dass nur völlig unvorbereitete Kinder und Jugendliche, mit denen nie über Sterben und Tod gesprochen worden ist – oder die gar gegen ihren Willen zu einem „letzten“ Besuch gezwungen worden sind – Angstsymptome zeigen, manchmal über einen langen Zeitraum (vgl. Schroeter-Rupieper 2010, S. 46).

 

Hospiz macht Schule

Der Hospizverein Scheibbs bietet für Schüler und Schülerinnen unentgeltlich das Projekt „Hospiz macht Schule“ an. Drei dafür eigens ausgebildete Moderatorinnen unseres Vereines (Andrea Affengruber, Edith Braun und Frida Ritzinger) geben den Kindern und Jugendlichen in einem Workshop zum Thema Sterben, Tod und Trauer während der Unterrichtszeit einen ersten Einblick in die Thematik. Es ist nicht ungewöhnlich, dass viele Kinder Erfahrungen mit dem Tod in der eigenen Familie gemacht haben.

Immer wieder bekommen wir die Rückmeldung, dass dieses Projekt, neben der Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer auch die Klassengemeinschaft stärkt, weil sich hier die Schüler und Schülerinnen noch einmal intensiver und anders kennenlernen, persönliche Geschichten austauschen, wofür im „normalen“ Schulalltag in der Regel kein Platz ist.

 

HOKI

Drei Hospizbegleiterinnen unseres Vereins (Andrea Affengruber, Edith Braun und Sonja Reitbauer) sind auch Teil des HOKI-Teams in Niederösterreich. Das Hospizteam für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt Familien mit einem lebensbedrohlich oder lebensbegrenzend erkrankten Kind oder Jugendlichen ehrenamtlich. Die speziell geschulten Hospizbegleiterinnen verfolgen das Ziel, betroffene Familie zu entlasten, indem sie das erkrankte Kind psychosozial begleiten - im Bedarfsfall auch die gesunden Geschwisterkinder.

 

Terminvorschau:

Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, den 12. November 2017, um 10:00 Uhr, den vom Hospizverein mitgestalteten Gottesdienst in der Pfarrkirche Purgstall zu besuchen!

Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember werden wir heuer in Wieselburg kleine Geschenke austeilen. Wir freuen uns, Sie zu treffen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Bei Fragen zu unseren Angeboten bitten wir Sie, Kontakt mit uns aufzunehmen. Entweder per Telefon unter der Nummer: 0664 868 7447 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank an alle, die den Mitgliedsbeitrag für 2017 bereits einbezahlt haben. Ansonsten erlauben wir uns Sie mit beiliegendem Zahlschein höflich daran zu erinnern. Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung und Ihr Interesse am Hospizverein Scheibbs!

 

Mit herzlichen Grüßen

Mag.a Helga Zellhofer eh.          Hermine Trattner eh.             Maria Eibel BSc, MA eh.

              Obfrau                                  Koordinatorin                    Koordinatorin


  Spendenübergabe vom 6. Benefiz-Waldfest

 

Am Sonntag, den 18. Juni fand heuer das 6. Benefiz-Waldfest im Scheibbser Burgerhofwald statt. Dank der zahlreichen Festbesucher und Sponsoren konnte ein Reingewinn von € 2.000,- erwirtschaftet werden, der an den Hospizverein Scheibbs übergeben wurde.

Besonderen Dank sprach Organisator Franz Helmreich an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus. Ganz besonders an die Brüder Fallmann, den jungen Musikerinnen und Musikern der Johann Heinrich Schmelzer Musikschule Scheibbs unter der Leitung von Leopold Fallmann, den Original Scheibbser Schuhplattlern, der Landjugend, der Volkstanzgruppe, der Kindervolkstanzgruppe unter der Leitung von Anita Jagetsberger und Elisabeth Musil, den Bäuerinnen, den Jägern, der Fernwärmegenossenschaft, Vizebürgermeister Franz Aigner und seiner Familie, allen Sponsoren und Besuchern des Festes und nicht zuletzt dankte Franz Helmreich seiner eigenen Familie für die Unterstützung.

Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Waldfest im Scheibbser Burgerhofwald stattfinden – und zwar am Sonntag, den 10. Juni 2018.

 

Foto vlnr:

stehend: GR Martin Luger, MBA (Raiffeisenbank Scheibbs), Bürgermeisterin Christine Dünwald, Roswitha Nadler (Hospizverein Scheibbs), Nicole Wurzer-Koch, Laura Fallmann, Karin Trümmel (Volkstanzgruppe Scheibbs),  Anneliese Jagetsberger (Scheibbser Bäuerinnen), Mitorganisator Vizebürgermeister Franz Aigner,

sitzend: Maria Eibel (Hospizverein Scheibbs), Hanna Schagerl, Organisator Franz Helmreich, Franzi Jagetsberger

 


 

Projekt „Hospiz macht Schule“

BRG Wieselburg

Klasse 4B

1.Juni 2017

 

weiterlesen http://www.hospiz-scheibbs.at/index.php/angebot-allgemein/schule

 


 


     

Hospizverein Scheibbs

Gamingerstr. 51, 3270 Scheibbs

 Tel.Nr.: 0664/868 7447

mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.hospiz-scheibbs.at

 

   

Machen die nicht Sterbehilfe?“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wenn unsere ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen von ihrer Tätigkeit beim Hospizverein Scheibbs erzählen, werden sie oft mit folgenden Aussagen konfrontiert:

 

„Wie ihr das aushaltet da bei den Sterbenden, das könnte ich nicht!“

„Es ist so gut, dass es Leute wie Euch gibt!“

„Ah, ihr seid's die für die Sterbehilfe, das ist ja toll!“

 

Oftmals wird der Begriff „Sterbehilfe“ in Diskussionen mit dem Begriff der „Sterbe-

begleitung“ verwechselt. Eine Begriffsklärung soll die Unterschiede deutlich machen:

 

Aktive Sterbehilfe

In Österreich ist „aktive Sterbehilfe“ strafbar und fällt entweder unter den Tatbestand

  • des Mordes (§ 75 StGB): dies ist eine vorsätzliche Tötung ohne Einwilligung des Betroffenen. In manchen Ländern wie Belgien wird dafür der Begriff Euthanasie verwendet. Er umfasst eine vorsätzliche Tötung aus „ethischen Gründen“ bei schwerer Krankheit und/oder Behinderung.
  • der Tötung auf Verlangen (§77 StGB) oder Euthanasie: eine Tötung mit Einwilligung des Betroffenen. Das Strafausmaß beträgt bis zu 5 Jahren.
  • oder der Mitwirkung am Selbstmord (§78 StGB), gleichbedeutend mit assistiertem Suizid. Das Strafmaß dafür beträgt ebenfalls bis zu 5 Jahren. (In einem Präzedenzfall wurde Straffreiheit bei allgemein begreiflichem bzw. zu entschuldigendem Notstand des Partners, der den Suizid unterstützte, judiziert).

 

In Diskussionen um ein Sterben in Würde wird immer wieder die Möglichkeit eines ärztlich assistierten Suizids verlangt.

 

Passive Sterbehilfe

Nicht strafbar ist die „passive Sterbehilfe“. Diese umfasst den Verzicht auf lebensver-längernde Maßnahmen, wenn ein Patient dies aktuell wünscht oder diesen Wunsch im Vorhinein mit einer gültigen Patientenverfügung zum Ausdruck gebracht hat.

Kann der Patient seinem Willen nicht mehr Ausdruck verleihen, muss eine Ermittlung des „mutmaßlichen Patientenwillens“ - unter strenger Beachtung medizinisch indizierter Behandlungen – durchgeführt werden. Hier entsteht viel Raum für Diskussionen und unterschiedliche Ansichten. Beispielsweise darüber, ob eine Therapie jetzt oder im späteren Verlauf der Erkrankung zu einer Verbesserung oder Verlängerung des Lebens führen kann, oder ob es durch diese Therapie nur zu einer Verlängerung der Sterbephase unter belastender Symptomatik kommt.


 

Indirekte Sterbehilfe

Erlaubt ist auch die „indirekte Sterbehilfe“, worunter medizinische Maßnahmen verstanden werden, die das Leiden eines Menschen unter Einsatz aller helfenden Mittel lindern, auch wenn dadurch möglicherweise die Sterbephase verkürzt wird. In diesen Bereich kann z.B. Schmerztherapie auch innerhalb palliativer Begleitung fallen. Das Ziel der Therapie ist dabei immer die Linderung des Leidens, nicht die Lebensverkürzung.

Quelle: Hospizbewegung Baden, Hilde Kössler MMSc

 

Im Hospizverein Scheibbs bieten unsere 21 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungen für schwerkranke Menschen und deren Angehörige an. Sie schenken Zeit und Aufmerksamkeit, sind Gesprächspartner, können Bezugsperson sein, menschliche Wärme vermitteln, soziale Kontakte stärken oder Hinterbliebenen in ihrer Trauer beistehen. Die sogenannte „Sterbebegleitung“, die wir unter anderem anbieten, hat also nichts mit dem Begriff der „Sterbehilfe“ zu tun.

 

Terminvorschau:

Wir dürfen Sie herzlich am Sonntag, den 18. Juni 2017 zum 6. Wald- und Wiesenfest in Scheibbs einladen. Diese Benefizveranstaltung, initiiert von Hr. Helmreich und seiner Familie, der Stadtgemeinde Scheibbs, den Scheibbser Bäuerinnen und der Landjugend Scheibbs, findet zugunsten unseres Vereins beim Fernwärmewerk Scheibbs statt.

 

Mitgliedschaft/Spenden:

Wir würden Sie gerne als Mitglied in unserem Verein begrüßen. Der Mitgliedsbeitrag für ein Jahr beträgt € 35,-, für Senioren € 26,-. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mitgliedsbeitrag oder Spenden werden z.B. zur Finanzierung von Aus- oder Fortbildungen oder die Refundierung von Fahrtkosten an unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen verwendet.

 

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Hospizverein Scheibbs!

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Mag.a Helga Zellhofer eh.          Hermine Trattner eh.             Maria Eibel BSc, MA eh.

              Obfrau                                  Koordinatorin                    Koordinatorin

 

 

 

GESCHENK

 

Vielleicht ist das größte Geschenk das wir einem anderen Menschen geben können ihm bedingungslos zuzuhören,

ohne Vorurteile, ohne Beurteilung, ohne Verurteilung.

Ihn so anzunehmen so wie er sich uns in diesem Moment zeigt.

Diese Geschenke sollte man unter Naturschutz stellen,

sie sind vom Aussterben bedroht.

 

Inge Ittermann

 


                            Projekt „Hospiz macht Schule“

                               NMS Oberndorf, Klasse 3b

                            4 Teile: Februar bis April 2017

 

 

Religionslehrerin Sigrid Karner hat zum Projekt eingeladen:

Gedanken, individuelle Erlebnisse zu „Verlust-Trauer-Trost“ werden thematisiert und von den SchülerInnen schriftlich festhalten – so entsteht zum Beispiel ein Plakat.

 weiterlesen Hospiz macht Schule

 


„Wer spricht für mich, wenn ich nicht mehr kann?“                 

 

Voraussetzung für das Gestalten von Entscheidungen am Lebensende

ist das Wissen um die Möglichkeiten.

 

Der Hospizverein Scheibbs stellt sich vor. Im Anschluss daran werden die wichtigsten Aspekte zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erläutert. Abschließend gibt es die Möglichkeit offen gebliebene Fragen direkt mit den Referentinnen zu klären.

Referentinnen: Mag. theol., Dr.med. Renate Witzani; langjährige Beratungserfahrung im Erstellen von Patientenverfügungen, Maria Eibel & Hermine Trattner, Koordinatorinnen des Hospizverein Scheibbs

 

Das Katholische Bildungswerk in Kooperation mit dem Hospizverein Scheibbs.

Am 6. März 2017 in Wieselburg.

Info unter: 0664/435 66 63 Elisabeth Scheruga oder 0664/ 86 87 447 Maria Eibel


 

Ein herzliches Danke für die langjährige Mitarbeit beim Hospizverein Scheibbs

 

Grete Strauß, Waltraud Brandner und Maga. Helga Zellhofer sind seit ca. 15 Jahren ehrenamtlich für den Hospizverein Scheibbs tätig.

Die übrigen Vorstandsmitglieder bedankten sich im Rahmen einer kleinen Neujahrsfeier herzlich für die langjährige gute Zusammen-arbeit; hoffend, dass das noch lange so bleiben wird.

 Als Dankeschön gab es jeweils ein Fotobuch zur Erinnerung.

 

 

v.li.: Roswitha Nadler, Hermine Trattner und Obfrau Helga Zellhofer bedankten sich nochmals ganz herzlich bei Friederike Eder.

 

Sie hat  14 mal (!!!)  eine Benefizwanderung mit Maiandacht und Grillfest zugunsten des Hospizvereines Scheibbs organisiert ! 

Frau Eder und ihren vielen Helferinnen und Helfern, der Weidegenossenschaft Scheibbsbach  und den Sponsoren auch an dieser Stelle nochmals ein riesengroßes DANKESCHÖN ! - Ihr habt uns sehr geholfen!

 

 

 


 

Projekt „Hospiz macht Schule“ in der 4. Klasse NMS Lunz am See

auf Einladung von Klassenvorstand Nicole Jagersberger.

November 2016

weiterlesen Hospiz macht Schule

 


Internationaler Tag des EHRENAMTS

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts, welcher jährlich am 5. Dezember stattfindet, haben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Scheibbs am 2. Dezember in Purgstall sowie in Scheibbs Lebkuchenherzen verteilt. Einerseits um auf die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden unserer MitarbeiterInnen aufmerksam zu machen, andererseits um unseren Verein und unser Angebot so vielen Menschen wie möglich vorzustellen.

 

 

 v.l.n.r. Roswitha Nadler, Hermine Trattner, Maria Eibel


 

                                                                                         Das Große ist nicht,

                                                                                          dies oder das zu sein,

                                                                                          sondern man selbst zu sein.

                                                                                                                                                        Kierkegaard

 

Liebe Mitglieder, liebe InteressentInnen!

Vorerst herzlichen Dank an alle, die uns bereits den Mitgliedsbeitrag für 2016 überwiesen haben. Wir freuen uns, dass wir auch wieder einige neue Mitglieder gewinnen konnten.

Unsere ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen waren im ersten Halbjahr 2016 fleißig im Einsatz. Oft wurde ihnen besonderer Dank für ihr Dasein in sehr belastenden Situationen ausgesprochen. Lebensgeschichten wurden erzählt, Freude und Leid geteilt, gegenseitige Wertschätzung empfunden.

Am Sonntag, den 13. November werden wir die 9:00 Uhr-Messe in der Pfarrkirche Scheibbs mitgestalten.            Wir laden Sie dazu herzlich ein!

Am Freitag, den 2. Dezember, werden wir in Scheibbs und Purgstall Lebkuchen verteilen. Wir nehmen den internationalen Tag des Ehrenamtes, der offiziell am 5. Dezember gefeiert wird, zum Anlass, um auf unseren Verein und die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden aufmerksam zu machen. Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Der Herbst ist wieder da und mit ihm auch Allerheiligen, Allerseelen und die Gedanken an die Vergänglichkeit allen Lebens. Eine der Aufgaben unseres Vereines ist auch Themen wie Krankheit, Sterben und Tod anzusprechen.

Prof. Franco Rest forscht und publiziert seit 1973 u.a. zu Hospizarbeit und Sterbebegleitung. Er hat viele Fragen erarbeitet, von denen wir einige an Sie weitergeben wollen. Solche, von denen wir glauben, dass sie für Menschen in jeder Lebenssituation interessant sind:

Wie bin ich in meinem Leben mit schwierigen Ereignissen umgegangen, sodass ich mein Leben heute durchaus gut lebe?

  • Was hat mich besonders verletzt und wie haben sich die Wunden geschlossen?
  • Was hat mir geholfen, weiterzuleben?
  • Wie hat sich mein Leben damals verändert?

Wie waren meine Beziehungen zu anderen Menschen bislang gestaltet?

  • Habe ich anderen Menschen in schwierigen Situationen beigestanden oder bin ich ihnen eher ausgewichen, eher geflüchtet?
  • Habe ich mir von anderen Menschen gerne helfen lassen?
  • War ich schon einmal auf andere Menschen angewiesen? Fühlte ich mich dabei geborgen oder abhängig, befreit oder eingeengt?
  • Was hat mir geholfen, das Angewiesen-Sein auf andere Menschen zu ertragen, ihnen sogar dankbar zu sein?
  • Was war mir dabei eher hinderlich?

Wie betrachte ich das hinter mir liegende Leben?

  • als geglückt und ausgewogen?
  • als missraten?
  • trotz seiner Schattenseiten als akzeptabel?
  • als eine bewusste Entwicklung, als in jeder Phase wertvoll?

Was erwarte ich für die Zukunft?

  • Welche Pläne und Wünsche habe ich?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Was könnte ich alles getrost lassen?

Unseren Mitglieder und allen Interessierten wünschen wir die Zeit und den Mut sich auf diese Fragen einzulassen und die Kraft und Ausdauer um Veränderungen oder Vorhaben erfolgreich umsetzen zu können.

Weiters wünschen wir Ihnen für die letzten Wochen des Jahres ein „Zusammen-rücken" in den Familien, wertvolle Freundschaften, Freude und Zufriedenheit und vor allem Gesundheit!

 

Herzlichen Dank an alle, die unseren Verein in irgendeiner Weise

unterstützen oder unterstützt haben!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mag.a Helga Zellhofer eh.                Hermine Trattner eh.                Maria Eibel BSc, MA eh.

              Obfrau                                     Koordinatorin                                Koordinatorin

 

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SPENDENÜBERGABE VOM POLZBERGFEST 2016

 

Friederike Eder übergab den stattlichen Erlös des am 29. Mai 2016 stattgefundenen Polzbergfestes von € 3.800,- an Vertreterinnen des Hospizvereines Scheibbs

(von links: Roswitha Nadler, Friederike Eder, Hermine Trattner und Waltraud Brandner)

 

Die Vertreterinnen des Hospizvereines nahmen den Betrag freudig, aber auch mit etwas Wehmut - da es vermutlich das letzte Polzbergfest war - in Empfang. Frau Eder hat, unterstützt von ihren zahlreichen AlmhelferInnen, 14 Benefizveranstaltungen für den Verein organisiert.

Der Hospizverein Scheibbs bedankt sich daher ganz herzlich an dieser Stelle nochmals bei Friederike Eder, ihrem Bruder August und ALLEN, die zum Gelingen der Feste in all diesen Jahren beigetragen haben. Ohne diese Spenden hätte Vieles nicht gemacht werden können.

Für das heurige Fest gilt der besondere Dank der Weidegenossenschaft Scheibbsbach, den Sponsoren, Hrn. Prälat Leopold Schagerl und allen, die bei diesem Fest bzw. an der Maiandacht beteiligt waren.

Wir denken, dass sich viele der zahlreichen und treuen Besucher gerne an die wunderschöne Umgebung, die gute Bewirtung bei schwungvoller Musik und die stimmungsvollen Maiandachten erinnern werden.

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Spendenübergabe vom 5. Benefiz-Waldfest

 

Am Sonntag, den 5. Juni 2016 fand heuer das 5. Benefiz-Waldfest im Scheibbser Burgerhofwald statt. Trotz schlechtem Wetter konnte ein Reingewinn von € 1.000,- erwirtschaftet werden, der an den Hospizverein Scheibbs übergeben wurde.

Organisator Franz Helmreich sprach großen Dank an alle ehrenamtlichen Helfern aus. Ganz besonders an die Schuhplattler aus Scheibbs, die Landjugend, die Bäuerinnen, den Jägern, der Fernwärmegenossenschaft, Vizebürgermeister Franz Aigner und seiner Familie, allen Sponsoren und Besuchern des Festes und nicht zuletzt dankte Franz Helmreich seiner eigenen Familie für die Unterstützung.

Auch in Zukunft wird wieder ein Waldfest im Scheibbser Burgerhofwald stattfinden – der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Foto vlnr:

VDir. Waltraud Brandner (Sparkasse Scheibbs), Organisator Franz Helmreich, Maria Eibel (Hospizverein Scheibbs), David Rolek (Raiffeisenbank Scheibbs), Anneliese Jagetsberger (Scheibbser Bäuerinnen), Roswitha Nadler (Hospizverein Scheibbs),Theresia Fasching (Scheibbser Bäuerinnen), Mitorganisator Vizebürgermeister Franz Aigner Quelle: Bernhard Hofecker

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NMS Oberndorf – 3b

Projekt „Hospiz macht Schule“

in 3 Teilen mit abschließender Exkursion

Jänner bis März 2016

Moderatorinnen: Andrea Affengruber und Frida Ritzinger

Religionslehrerin Sigrid Karner lädt die Moderatorinnen des Hospizvereins Scheibbs gern in ihre Schule ein: „Das Projekt Hospiz macht Schule ist für meinen Unterricht ein bereicherndes Element“, meint die Pädagogin.

Im Bild oben die 16 interessierten SchülerInnen der Klasse 3b.

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28. Jänner 2016:

Projekt „Hospiz macht Schule“

BG Wieselburg 4C

Klassenvorstand und Religionslehrer Mag. Reinhard Karl (rechts im Bild) hat nach Absprache mit den SchülerInnen der 4C das Team Scheibbs von „Hospiz macht Schule“ eingeladen.

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Zeitungsbericht

 

 

 

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Verleihung der Ehrenmitgliedschaft

 

Vier ehemalige ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen, Marianne Gfrerer, Ilse Schachner, Seraphine Gattringer und Rosa Bläumauer haben im Hospizverein Scheibbs zwischen 8 und 12 Jahren Betroffene und deren An- und Zugehörige begleitet. Sie waren seit der Vereinsgründung dabei und waren mit ihrer Ausdauer, ihrer herzlichen, menschlichen Art, ihren Fähigkeiten und der Freude an der Vereinsarbeit selbst, wesentlich am Aufbau beteiligt.

Dafür wurden sie bei der letzten Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Hospizvereines am 14. Dezember 2015 wurden ihnen vom Vorstand Ehrenmitgliedschaftsurkunde und Blumen überreicht.

 

von links: Marianne Gfrerer, Roswitha Nadler, Rosa Bläumauer, Alois Stockinger, Seraphine Gattringer, Ilse Schachner, Hermine Trattner

 

 

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Tag des EHRENAMTS

 

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts, welcher jährlich am 5. Dezember stattfindet, haben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizverein Scheibbs am 4. Dezember am Rathausplatz und in der Fußgängerzone in Scheibbs sowie in Purgstall Lebkuchen verteilt. Einerseits um auf die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden unserer MitarbeiterInnen aufmerksam zu machen, andererseits um unseren Verein und unser Angebot vorzustellen.

von links Roswitha Nadler, Anna Stockinger

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NEUER VEREINSNAME „Hospizverein Scheibbs“

von links nach rechts. Frau Dir. Waltraud Brandner, Alois Stockinger,Dr.in Birgit Kum - Taucher,

Roswitha Nadler, Grete Strauß, Hermi Trattner, Maria Eibel BSc, MA, Mag.a Helga Zellhofer

 

Am 27. Oktober 2015 gestaltete der Verein Palliative Care/Hospiz Region Scheibbs im Rahmen des Welthospiztages eine Messe in der Kapelle des Landesklinikums Scheibbs.

Musikalisch gestaltet wurde diese von Prof. Schlöglhofer und Martha Schindelegger. Im Anschluss daran fand eine außerordentliche Generalversammlung statt. Der Grund für die außerordentliche Einberufung war die geplante Namensänderung des Vereins: Von „Verein Palliative Care/Hospiz Region Scheibbs“ zu „HOSPIZVEREIN SCHEIBBS“. Hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verwechslungen mit dem Mobilen Palliativteam Scheibbs, bzw. der Palliativstation Scheibbs. Das Aufgabengebiet des Vereins bleibt aber das Gleiche: 21 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten schwerkranke Menschen und deren Angehörige. Nach dem Todesfall stehen wir auf Wunsch den Hinterbliebenen in ihrer Trauer bei.

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu unserer HOSPIZMESSE ein!

Sie findet am Dienstag, den 27. Oktober 2015, um 19:00 Uhr in der Kapelle des Landesklinikums Scheibbs statt. Wir gestalten sie anlässlich des Welthospiztages, der dieses Jahr am 10. Oktober gefeiert wird.

Wir freuen uns, dass wir für die musikalische Umrahmung Frau Mag.a Sylvia Kummer und Herrn Prof. Schlöglhofer gewinnen konnten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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AUSSENDUNG 2015

 
   

Liebe Mitglieder und Interessenten des Vereins, sehr geehrte Damen und Herren!

Wir laden Sie herzlich zu unserer HOSPIZMESSE ein! Sie findet am Dienstag,

den 27. Oktober 2015, um 19 Uhr, in der Kapelle des Landesklinikums Scheibbs statt.

Wir gestalten sie anlässlich des Welthospiztages, der dieses Jahr am 10. Oktober gefeiert wird, und freuen uns, dass wir für die musikalische Umrahmung Frau Mag.a Sylvia Kummer und Herr Prof. Schlöglhofer gewinnen konnten.

Unsere Mitglieder laden wir auch zu der im Anschluss stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung (Einladung anbei) ein.

Der Verein zählt derzeit 21 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter. Im Jahr 2014 haben sie insgesamt rund 2.300 Stunden für Begleitungen, Fortbildungen, Teambesprechungen oder Projekte wie „Hospiz macht Schule", erbracht.

Was sind die Aufgaben unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was ist mit Begleitung gemeint?

Sie schenken schwerkranken Menschen und deren Angehörigen Zeit und Aufmerksamkeit, sind Gesprächspartner, können Bezugsperson sein, menschliche Wärme vermitteln, soziale Kontakte stärken oder Hinterbliebenen in ihrer Trauer beistehen. Die Dauer einer Begleitung variiert stark – von wenigen Stunden, Tagen bis hin zu Jahren.

Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin hat die Begleitung einer Patientin wie folgt beschrieben:

Eines Abends wurde ich auf die Palliativ Station zu einer alten Frau gerufen. Die Enkelkinder waren schon den ganzen Nachmittag bei ihr. Sie wollten zwar nach Hause gehen, aber andererseits ihre Oma auch nicht alleine lassen. Deswegen wurde ich angerufen.

Als ich das Zimmer betrat, merkte ich, dass die Frau im Sterben lag. Links und rechts von ihr saßen jeweils zwei ihrer Enkelkinder; es waren 4 Mädchen. Es war ganz still im Zimmer.

Nachdem ich alle Fünf begrüßt hatte, stellte ich mich ans Fußende des Bettes und begann zureden. Ich fragte, welche Beziehung sie zu ihrer Großmutter haben. Sie fingen zu erzählen an:

Zu Hause haben sie einen großen Bauernhof; die Mutter hat sehr viel Arbeit. Also war die Oma diejenige, die das Essen kochte und bei Schulaufgaben half. Wenn Sie einen Freund hatten oder unglücklich verliebt waren, war die Oma die Erste, die es erfuhr.

So vergingen ein paar Stunden. Sie erzählten, lachten und erinnerten sich an die Zeit mit der Oma, als sie noch viel kleiner waren. Abwechselnd hielten Sie die Hand ihrer Oma. Die Mädchen merkten gar nicht gleich, dass die Oma inzwischen ganz still, mit einem Lächeln auf den Lippen, verstorben war. – Sie riefen ihre Eltern an.

In der Zwischenzeit brachten wir ihre Oma mit der Schwester in den „Raum der Stille“, damit sich alle noch in Ruhe verabschieden konnten. Ich blieb da, bis die Eltern eintrafen. Als ich hinausging, gingen die Mädchen mit und bedankten sich, dass ich da war. Sie hätten sich alleine kaum getraut bei der Oma zu bleiben. Sie wussten nicht wie das ist, das Sterben.

Die Mädchen hatten Tränen in den Augen und trotzdem waren sie glücklich. Glücklich, bis zum Schluss bei ihrer Oma geblieben zu sein.

 

Wenn es auch Ihnen ein Anliegen ist, dass Menschen auf diese Art zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus durch ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter unterstützt werden, bitten wir Sie weiterhin (für das Jahr 2015), oder erstmals um Ihren finanziellen Beitrag (würde bereits auch für das ganze Jahr 2016 gelten).

€ 35,00 bzw. € 26,00 für Senioren, Studenten, Schüler oder Zivildiener bedeuten 1 Jahr Mitgliedschaft als außerordentliches Mitglied. Als solches sind Sie bei Generalversammlungen stimmberechtigt, werden zu besonderen Veranstaltungen eingeladen und können z.B. auch die vereinseigene Bibliothek benutzen.

Das Geld wird einerseits für Aus- und Fortbildungen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, andererseits für den Ankauf von Fachliteratur und Hilfsmittel für Begleitungen wie beispielsweise CDs, Spiele oder Bücher, verwendet.

Weitere Informationen, Berichte und Fotos finden Sie auf unserer Homepage:

www.hospiz-scheibbs.at. Wir stehen aber auch gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung: Tel.Nr. 0664/868 7447 oder 0664/621 4411.

 

Herzlichen Dank an alle, die unseren Verein in irgendeiner Weise unterstützen oder unterstützt haben!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mag.a Helga Zellhofer eh. Hermine Trattner eh. Maria Eibel BSc, MA eh.

Obfrau Koordinatorin Koordinatorin


 

Benefizveranstaltung Polzberg, 31. Mai 2015

Stellvertretend für den Verein bedankten sich W. Brandner und H. Trattner ganz herzlich bei der Organisatorin des Polzbergfests, Friederike Eder, und ihren Almhelferinnen und -helfer. Besonders auch bei August Eder, der Weidegenossenschaft Scheibbsbach, den Sponsoren, Hrn. Pfarrer Trondl und allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. - Dank vieler Besucher, die sich bei schönem Wanderwetter an der guten Versorgung beim Almhaus und/oder der besonderen Stimmung bei der Maiandacht erfreuten, wurde das Fest ein voller Erfolg.

 

 

Hermine Trattner (li.) und Waltraud Brandner (re.) übernahmen den Erlös des Polzbergfestes von Frieda Eder (Bildmitte) für den Verein Palliative Care/Hospiz Scheibbs.

 

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Spendenübergabe vom 4. Benefiz-Waldfest

Am Sonntag, den 7. Juni fand heuer das 4. Benefiz-Waldfest am Gelände der NÖ Landesausstellung in Neubruck statt.

Bei der Übergabe des Reingewinns des Festes in der Höhe von € 1.400,- an den Verein Palliative Care/Hospiz sprach Organisator Franz Helmreich großen Dank an alle ehrenamtliche(n) Helfern aus. Ganz besonders den Ötscherland-Buam, den Schuhplattlern aus Scheibbs und St. Anton, der Landjugend, den Bäuerinnen, der Fernwärmegenossenschaft, Vizebürgermeister Franz Aigner und seiner Familie, allen Sponsoren und Besuchern des Festes, nicht zuletzt der eigenen Familie und allen die diesen ansehnlichen Spendenbetrag ermöglicht haben.

 

Der Termin für das nächste Waldfest steht bereits fest – es wird am Sonntag, den 05. Juni 2016 wieder im Scheibbser Burgerhofwald über die Bühne gehen.

 

Foto vlnr:

Roswitha Nadler (Verein Palliative Care/Hospiz), Organisator Franz Helmreich, StR. Martin Luger (Bankstellenleiter Raiffeisenbank Scheibbs), Maria Eibel (Verein Palliative Care/Hospiz), Bürgermeisterin Christine Dünwald, Anneliese Jagetsberger (Scheibbser Bäuerinnen), Mitorganisator Vizebürgermeister Franz Aigner

 

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"Sternenkinder" werden Kinder genannt, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm vor, während oder nach der Geburt versterben. Manchmal werden auch verstorbene Kinder mit mehr als 500 Gramm Geburtsgewicht als solche bezeichnet.

Der poetischen Wortschöpfung (laut Wikipedia) liegt die Idee zugrunde, Kinder zu benennen, die „den Himmel“ (poetisch: die Sterne) „erreicht haben, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken durften“.

Helga Wechselauer, Gerda Halaschek-Wiener, Edith Braun, Ingrid Riegler und Hermine Trattner (nicht auf dem Foto) haben im Mai im Landesklinikum Scheibbs Kerzerl und Spanschachteln für Sternenkinder verziert.

 

Diese Kinder werden von Hebammen liebevoll in solche Schachterln passender Größe gebettet und - je nach Wunsch der Eltern - extra oder in einer gemeinsamen Trauerfeier beigesetzt.

 

 

 

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